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Famulaturbericht Nepal, Kavre September 2017

Famulaturbericht Nepal, Kavre September 2017

von Hanna Hollstein

Meine Zeit im Dhulikel Hospital ist unwiderbringbar und einzigartig gewesen. Ich habe diesen Sommer einen Monat dort famuliert, nachdem ich die ersten großen Unikurse in Deutschland absolviert hatte. Während meinem Aufenthalt habe ich die Departments „Conservative“, „Surgery“, „Orthodontics“ durchlaufen, die Klinik verfügt jedoch auch noch über eine „Pedeatrics“ und eine „Prothodontics“ Abteilung.

Die Aufgaben, die einem zugeteilt werden sind dabei ganz unterschiedlich, wir haben viele Füllungen gelegt, Frontzähne neu aufgebaut, große Operationen begleitet, Extraktionen assistiert und vollzogen, Spülungen durchgeführt, Nähte gezogen und gesetzt. Die Ärzte sind offen und freundlich und wann immer man Hilfe braucht, wird einem geholfen, so weit dies möglich ist.

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Frontzahnaufbau

Offen für Abenteuer und neue Erfahrungen ist dies eine Möglichkeit viel zu erleben und lernen. Vieles läuft anders als in Europa, wo Hygiene einer der höchsten Maßstäbe ist, aber gemessen an der Tatsache, dass Leitungswasser nicht verzehrfähig ist, geben die Ärzte auf einem hohen Wissensstand ihr Bestes. Einen Tag haben wir an einem „Outreach“ teilgenommen - alle zwei Wochen entsendet das Krankenhaus eine kleine Truppe aus Ärzten, Helferinnen, Intern Students, Technikern und Volunteers in entlegenen Bereichen, um eine zahnmedizinische Grundversorgung zu leisten.

In einem entlegenen Ort in Mitten der Berge haben wir - so gut es ging - Befunde aufgenommen, Erstversorgung geleistet und Behandlungsempfehlungen gegeben. Eine einzigartige Erfahrung, die Menschen dort haben nur alle 3-4 Monate die Möglichkeit eine solche Versorgung zu erhalten. Das Krankenhaus liegt circa 1 Stunde Taxifahrt (mit dem lokalen Bus auch mal 2h, je nach Verkehr und Straßenlage) von Kathmandu entfernt. Wer den ersten Schock dieser überfüllten, staubigen Metropole nach der Landung überwunden hat, findet versteckt in den Bergen eine Oase der Ruhe in Dhulikel. Hier ist das Leben langsamer, entspannter und hat seinen eigenen Rhythmus. Die Menschen sind freundlich offen und hilfsbereit.

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Die Volunteergruppe

Wir haben in Sharmilas Guesthouse gewohnt. Es liegt ca 15 Gehminuten vom Krankenhaus entfernt, ist preiswert, sauber, schön und bietet eine gute Möglichkeit internationale Kontakte mit den anderen Volunteers zu knüpfen. Frühstück und Abendbrot sind für jeweils 200 Rupien möglich aber keine Pflicht (Der momentane Kurs beträgt 120 Rp = 1 €). Wer neben der Arbeit im Krankenhaus etwas Zeit und Reiselust mitbringt, kann Ausflüge zu einem Kloster und vielen schönen Aussichtspunkten unternehmen. Für etwas längere Zeit ist eine Reise nach Pokhara und eine Wanderung im Annapournagebiet die lange Busfahrt auf jeden Fall wert.

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Traditionelles Essen des Landes

Nepal – in all seiner Vielfalt - ist auf jeden Fall eine Reise wert, Hilfe in jeglicher Hinsicht ist im medizinischen Sektor nötig und eine Famulatur eine einzigartige Erfahrung.
 

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