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25. Juni 2019, Online Marketing

Wie wird die Digitalisierung die Dentalbranche zukünftig beeinflussen? - Teil 2/2

Wie wird die Digitalisierung die Dentalbranche zukünftig beeinflussen? - Teil 2/2

Die Digitalisierung als Bestandteil der Lehre an der LMU

Die Studierenden an der LMU werden praxisnah und zukunftsorientiert ausgebildet. Hierfür wurden z. B. die digitalen Verfahren in das universitäre Curriculum implementiert. In der Vorklinik stellen die Studierenden eine Krone im Labside-Verfahren her. Im Phantomkurs wird eine Chairside-Versorgung am Phantompatienten nachgestellt. In den klinischen Kursen wird die intraorale Aufnahme bei der Versorgung von Einzelkronen Standard werden. Der Theorieteil der computerunterstützten Zahnheilkunde wird in einer Online-Vorlesung mit Lehrvideos und vielen Praxistipps gelehrt. Die Studenten reagieren durchgehend positiv auf die neuen Technologien. Aufgewachsen mit Smartphone und Computer, fällt es ihnen leicht, sich mit digitalen Verfahren auseinanderzusetzen und sie in die Arbeiten zu integrieren.

Nicole Richter, Zahnmedizinstudentin

"Wir lernen, mit digitalen Verfahren und auch mit herkömmlichen Methoden umzugehen. CAD/CAM wird auch bei uns zu einem immer größeren Thema. Wir gehen seit Beginn des Studiums damit um, lernen aber auch, wie Kronen im Labor hergestellt werden. Es ist zwar beeindruckend, eine Krone in einer Behandlungssitzung fertigen und einsetzen zu können, aber die Arbeit eines guten Zahntechnikers darf nicht unterschätzt werden. Natürlich werde ich später die meisten Technologien auch selbst in der Praxis nutzen. In unserer Generation wird es kaum jemanden geben, der sich aktiv allen Neuerungen entgegenstellt. Letztlich werden auch wir uns immer wieder mit neuen Technologien auseinandersetzen. Die Digitalisierung verändert die Welt. Die „Kunst“ liegt wohl darin, sich mit der Technik weiterzuentwickeln."

Vorreiter: Die Digitalisierung an der Uni München.

Dass eine Digitalisierung nicht auf einen Schlag passieren kann, sondern schrittweise erfolgt, zeigt das Beispiel der Uni München. In der folgenden Infografik finden Sie einen Zeitstrahl, der die verschiedenen Digitalisierungs-maßnahmen der Uni München zeitlich einteilt: 


  Portraits von Dr. Andreas Kessler und ZA Marcel Reymus

 

1992: Übernahme des Lehrstuhles der Zahnerhaltung und Parodontologie durch Prof. Dr. Hickel. Herstellung der ersten CAD/CAM-Inlays mit dem Cerec 1-System. Folgejahre: Intensive Forschungen zur 3D-Scanner-Technologie (Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Kunzelmann und Prof. Dr. Mehl). Entwicklung der 3D-Match-Software und biogenerischen Kauflächengestaltung. 2006: Umbau der Zahnklinik München. Integration der neusten digitalen Technologien in den Klinikalltag, Forschung und Entwicklung im Bereich Scanner, Fertigung und Materialien. 2014: Ernennung von Prof. Dr. Edelhoff zum Direktor für zahn-ärztliche Prothetik: intensiver Ausbau der digitalen Technologie sowie der Werkstoffkunde an der Universität München (Forschung, Lehre, Behandlung).
 

 

Robin Venghaus
Marketing und Kommunikation

 

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